Langfristige Trends der Anleger – Emerging Markets

EMERGING MARKETS im Depot abbilden. z.B. mit dem ETF von iShares

iShares FTSE BRIC 50 (BRIC) ISIN DE000A0MSAE7.

Die Zahlen sprechen für sich: Der indische Index Bombay Stock Exchange (BSE) dümpelte bis 2003 zwischen 3000 und 5000 Punkten – aktuell liegt er bei 16806. Der chinesische Shanghai A, Mitte der neunziger Jahre noch bei 450 Zählern, notiert nun bei knapp 3000 Punkten. Dieses Bild spiegelt sich auch in den sogenannten Bric-Ländern (Brasilien, Russland, Indien und China) wider. Der russische RTX, der brasilianische Bovespa und der indische BSE haben sich ebenfalls mehr als verdoppelt.

HSBC rechnet für die Emerging Markets 2010 mit sechs Prozent Wachstum. Schon in 20 Jahren, prognostiziert Goldman Sachs, werde das Bruttoinlandsprodukt der Bric-Staaten über jenem der G 7 liegen. Welche Chancen in den Bric ruhen, verdeutlicht auch das Wohlstandsgefälle: Während China Deutschland 2010 wohl in absoluten Zahlen als Exportweltmeister überholen wird, bleibt unser Land in der Pro-Kopf-Rechnung um Längen vorne: Auf jeden Deutschen kommt ein Warenexport von 12 500 Dollar pro Jahr, auf jeden Chinesen nur 1000 Dollar. Wer sich die Bric ins Depot holen will, kann dies z.B. einfach über den obigen ETF  tun.

Quelle: Der Tagesspiegel

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