ETF-Sparplan ist bei Anlegern en vogue – DAB Bank bietet aktuell bestes Angebot

sparschwein
Anleger, die sehr günstig aber auch flexibel ihre Altersvorsorge vornehmen wollen, sollten auf ETF-Sparpläne zurückgreifen. Exchange Traded Funds hat die Vorteile analysiert.

Finanzielle Absicherung im Rentenalter – das ist das vornehmliche Sparziel vieler Anleger. Die Mehrzahl der Gelder werden aber meist nur auf unrentablen Sparbüchern oder Tagesgeldkonten platziert. Diese schützen zwar das Kapital vor möglichen Kursabschlägen, nach Abzug der Inflation fällt die Rendite jedoch zumeist nur mager aus. Eine sehr günstige und sehr flexible Möglichkeit für das Rentenalter vorzusorgen stellt ein ETF-Sparplan dar. Exchange Traded Funds untersucht die aktuellen Angebote der führenden Direktbanken und zeigt Ihnen, wer das aktuell attrativste Angebot offeriert.

Hohe Flexibilität

Kaum ein Anlagefinanzprodukt ist so flexibel einsetzbar wie ein ETF-Sparplan. Verträge können bei Direktbanken bereits ab 25 Euro angelegt werden. Die Ratenhöhe und auch der Ausführungszeitpunkt sind darüber hinaus jederzeit bequem monatlich flexibel an die jeweilige Lebenssituation anpassbar. Das Ansparen in ETFs reduziert zudem deutlich die laufenden Kosten für das investierte Kapital. Die Kosten der günstigsten sparplanfähigen ETFs liegen bei 0,10 % pro Jahr. Die Mehrzahl der gelisteten ETFs liegt bei 0,3 % – 0,5 % pro Jahr und damit deutlich unter denen vergleichbarer aktiv gemanagter Investmentfonds. Diese konstante Kostenersparnis führt über die Zeit zu signifikanten Mehrerträgen.

4.612 Euro mehr Ertrag

Spart ein Investor monatlich 150 Euro in einen ETF-Sparplan, kann er sich nach 15 Jahren bei einer angenommenen jährlichen Rendite vor Kosten von geschätzten 7 % bei einem Aktien-ETF über einen ausmachenden Betrag von über 44.836 Euro freuen. Das sind 4.612 Euro mehr als ein Anleger, der den gleichen Betrag in einen aktiv gemanagten Aktienfonds bei entsprechender Rendite vor Kosten anspart. Der große Unterschied liegt vor allem in der unterschiedlichen Kostenstruktur von 0,30 % p. a. beim ETF und 1,50 % beim aktiv gemanagten Investmentfonds.

Auf Kostenbelastung achten

Trotz vieler Vorteile gibt es jedoch auch im ETF-Segment einige Dinge zu beachten. So berechnen die Direktbanken pro Sparplanausführung einen bestimmten Gebührensatz. Dieser beträgt je nach Anbieter bis zu 2,50 % vom Kurswert oder besteht aus einer Kombination aus Mindestgebühr zuzüglich variabler Gebühr (2,50 Euro zzgl. 0,25 % vom Kurswert). Bei kleineren Sparbeträgen (25 bis 50 Euro) kann die Gebührenbelastung je nach Direktbank damit leider auf bis zu 10 % ansteigen (siehe Tabelle). Deshalb sollten kleinere Sparbeträge in einem größeren Intervall gespart werden. Bei einer Ausführung im 2-Monats- Rhythmus können die Ausführungskosten deutlich reduziert werden.

Erträge voll zu versteuern

Seit der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 müssen Gewinne aus einem ETF-Sparplan mit 25 % versteuert werden. Der Anleger muss diese Steuer nicht extra bezahlen, denn sie wird direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt. Letztendlich kommt aber weniger Kapital beim Anleger an. In unserem zuvor genannten Beispiel müsste der Anleger etwa 4.588 Euro Steuer an das Finanzamt abführen. Die Nettoauszahlung aus dem Sparplan beträgt deshalb nur 40.248 Euro.

ETF-Sparplan Vergleich

Bei unserer Analyse haben wir die Anbieter nach den Kategorien Angebot, Kosten, Mindestanlage, Flexibilität und Depotkosten bewertet. Das beste Angebot erhält drei Punkte, das Mittelfeld zwei und das Schlusslicht einen Punkt. Die Einzelwerte werden dann addiert. Der Anbieter mit der höchsten Punktzahl bietet zum Zeitpunkt der Analyse das aktuell attraktivste Angebot.

Gesamtsieger: DAB bank

Wie bereits in den letzten Jahren konnte die DAB bank mit dem insgesamt besten Angebot überzeugen. Neben der größten Auswahl an sparplanfähigen ETFs ist das Preismodell für Sparbeträge ab 150 Euro am günstigsten. Niedrigere Sparraten sollten deshalb im 2-Monats- Rhythmus investiert werden.

DAX & Co. bei Anlegern beliebt

Bei unserer Analyse haben wir ebenfalls festgestellt, dass von den Sparern bevorzugt in Aktien-ETFs investiert wird. So liegen bei fast allen Anbietern die ETFs auf DAX und DJ EuroStoxx 50 von db x-trackers oder iShares an der Spitze der beliebsteten Produkte. Auf Platz drei ist häufig der db x-tracker auf den MSCI World Index (ISIN: LU0274208692) zu finden. Die durchschnittliche Sparrate beträgt etwa 150 Euro und bei der DAB bank machen ETF-Sparpläne mittlerweile 11 % der gesamten Fondssparpläne aus. Ein Trend, der sich wegen der Vorteile der ETF-Sparpläne weiter fortsetzen wird.

Fazit:

Ein ETF-Sparplan ist eine kostengünstige und sehr flexible Form der Altersvorsorge. Die attraktive Gebührenstruktur der ETFs bietet optimale Voraussetzungen für einen langfristigen Vermögensaufbau. Das beste Angebot bietet aktuell die Münchner Direktanlagebank DAB bank.

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