Fondssparplan per ETF

Für Sparer interessant machen ETFs niedrige Kosten passiver Indexfonds und ihre Performance, die genau der Benchmark entspricht.
Der Marktführer bei den deutschen Online-Brokern, die Comdirect, bewirbt seinen ETF-Sparplan, der inzwischen sieben Fondsprodukte umfasst
auf seiner Homepage unter dem Titel “Langfristig Vermögen aufbauen”.
Unter der Rubrik “ETF-Sparplan” bei der DAB-Bankderzeit werden sogar 60 Produkte als Sparplan angeboten.
Der Deutsche Bank-Broker Maxblue bietet ausschließlich seine eigenen rund 20 x-Trackers zum ETF-Sparen an.
Hohe Transaktionskosten bei kleinen Raten
In den Dax, den Eurostoxx 50 oder den MSCI World mit monatlichen Sparraten zu investieren, erfreut sich bei immer mehr Sparern steigender Beliebtheit.
Die Rechnung mit ETF-Sparplänen hat allerdings einen Schönheitsfehler:
Zwar fällt bei den monatlichen Abbuchungen des Depotinhabers kein Ausgabeaufschlag beim Kauf der Fondsanteile an,
doch die Transaktionskosten läppern sich. Bei jedem Anteilskauf wird eine Basisgebühr von 2,50 Euro fällig.
Dazu kommen 0,40 Prozent der Kaufsumme als Gebühr bei Comdirect und Maxblue, die DAB-Bank gibt sich mit 0,25 Prozent zufrieden.
Insgesamt ergibt dies vor allem bei kleineren Sparbeträgen eine überraschend hohe Kostenbelastung.
Wer 100 Euro monatlich in seinen ETF investiert muss zwischen 2,75 und 2,90 Euro an Transaktionskosten zahlen.
Zusammen mit den eigentlichen Fondskosten von 0,15 bis 0,2 Prozent im ETF-Bereich ergeben sich also etwa drei Prozent Gesamtkosten.
Bei einer Sparrate in Höhe von 50 Euro monatlich sieht die Kostenbilanz noch düsterer aus:
Zwischen 5,2 und 5,4 Prozent liegen hier die Transaktionskosten, das ist deutlich mehr als der Ausgabeaufschlag bei fast allen “klassischen Fonds”.
Noch dazu sind diese aktiven Fonds häufig mit reduzieren Ausgabeaufschlägen zu haben.
Der Deutschland-Fonds Cominvest Fondak (WKN 847101) etwa kann mit einem halbierten Ausgabeaufschlag von 2,5 Prozent bei der Comdirect bespart werden.
Eine Variante könnte darin bestehen, zwar in ETFs einzuzahlen, aber die Sparintervalle deutlich zu verlängern.
Quartalsweise oder etwa nur einmal jährlich in ein solches Produkt zu investieren, senkt die Kostenquote um die Hälfte bis zwei Drittel.
Alternative Aktienfond: Knapsen am Ausgabeaufschlag
Wer dennoch allmonatlich einzahlen will, fährt unter Kostengesichtspunkten mit einem klassischen Aktienfonds oftmals billiger.
Die meisten Direktbanken bieten deutlich reduzierte Ausgabeaufschläge auf viele Aktien- und Rentenfonds an.
Über spezialisierte Fondsanbieter wie Fondsclever oder Ebase sind Fondssparpläne in vielen Fällen auch ganz ohne Ausgabeaufschlag möglich.
Allzweckwaffe Trading-Fonds
Das Beste beider Welten bieten für findige Sparer die so genannten “Trading-Fonds”.
Die Produkte werden ebenfalls ohne Ausgabeaufschlag, wie ETFs, gehandelt, können andererseits aber auch direkt über die Fondsgesellschaft geordert werden.
Damit entstehen auch keinerlei Transaktionskosten. Einer der wenigen Exemplare dieser Gattung, die auch in einem Fondssparplan erhältlich ist,
ist der DWS Deutsche Aktien Typ 0 (WKN 847428). Der Fonds kann in punkto Performance mit dem Dax und damit auch einem Dax-ETF mithalten.
Für Sparer interessant machen ETFs niedrige Kosten passiver Indexfonds und ihre Performance, die genau der Benchmark entspricht.
Der Marktführer bei den deutschen Online-Brokern, die Comdirect, bewirbt seinen ETF-Sparplan, der inzwischen sieben Fondsprodukte umfasst
auf seiner Homepage unter dem Titel “Langfristig Vermögen aufbauen”.
Unter der Rubrik “ETF-Sparplan” bei der DAB-Bank derzeit werden sogar 60 Produkte als Sparplan angeboten.
Der Deutsche Bank-Broker Maxblue bietet ausschließlich seine eigenen rund 20 x-Trackers zum ETF-Sparen an.
Hohe Transaktionskosten bei kleinen Raten
In den Dax, den Eurostoxx 50 oder den MSCI World mit monatlichen Sparraten zu investieren, erfreut sich bei immer mehr Sparern steigender Beliebtheit.
Die Rechnung mit ETF-Sparplänen hat allerdings einen Schönheitsfehler:
Zwar fällt bei den monatlichen Abbuchungen des Depotinhabers kein Ausgabeaufschlag beim Kauf der Fondsanteile an,
doch die Transaktionskosten läppern sich. Bei jedem Anteilskauf wird eine Basisgebühr von 2,50 Euro fällig.
Dazu kommen 0,40 Prozent der Kaufsumme als Gebühr bei Comdirect und Maxblue, die DAB-Bank gibt sich mit 0,25 Prozent zufrieden.
Insgesamt ergibt dies vor allem bei kleineren Sparbeträgen eine überraschend hohe Kostenbelastung.
Wer 100 Euro monatlich in seinen ETF investiert muss zwischen 2,75 und 2,90 Euro an Transaktionskosten zahlen.
Zusammen mit den eigentlichen Fondskosten von 0,15 bis 0,2 Prozent im ETF-Bereich ergeben sich also etwa drei Prozent Gesamtkosten.
Bei einer Sparrate in Höhe von 50 Euro monatlich sieht die Kostenbilanz noch düsterer aus:
Zwischen 5,2 und 5,4 Prozent liegen hier die Transaktionskosten, das ist deutlich mehr als der Ausgabeaufschlag bei fast allen “klassischen Fonds”.
Noch dazu sind diese aktiven Fonds häufig mit reduzieren Ausgabeaufschlägen zu haben.
Der Deutschland-Fonds Cominvest Fondak (WKN 847101) etwa kann mit einem halbierten Ausgabeaufschlag von 2,5 Prozent bei der Comdirect bespart werden.
Eine Lösung & Variante könnte darin bestehen, zwar in ETFs einzuzahlen, aber die Sparintervalle deutlich zu verlängern.
Quartalsweise oder etwa nur einmal jährlich in ein solches Produkt zu investieren, senkt die Kostenquote um die Hälfte bis zwei Drittel.
Alternative Aktienfond: Knapsen am Ausgabeaufschlag
Wer dennoch allmonatlich einzahlen will, fährt unter Kostengesichtspunkten mit einem klassischen Aktienfonds oftmals billiger.
Die meisten Direktbanken bieten deutlich reduzierte Ausgabeaufschläge auf viele Aktien- und Rentenfonds an.
Über spezialisierte Fondsanbieter wie Fondsclever oder Ebase sind Fondssparpläne in vielen Fällen auch ganz ohne Ausgabeaufschlag möglich.
Allzweckwaffe Trading-Fonds
Das Beste beider Welten bieten für findige Sparer die so genannten “Trading-Fonds”.
Die Produkte werden ebenfalls ohne Ausgabeaufschlag, wie ETFs, gehandelt, können andererseits aber auch direkt über die Fondsgesellschaft geordert werden.
Damit entstehen auch keinerlei Transaktionskosten. Einer der wenigen Exemplare dieser Gattung, die auch in einem Fondssparplan erhältlich ist,
ist der DWS Deutsche Aktien Typ 0 (WKN 847428). Der Fonds kann in punkto Performance mit dem Dax und damit auch einem Dax-ETF mithalten.
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