UBS forciert ETF Geschäftsausbau

Die schweizerische UBS will ihr ETF-Geschäft vor allem in Deutschland in diesem Jahr stark ausbauen.

Vor allem Produkte auf Schwellenländer-Indizes und nationale Leitindizes sollen emittiert werden. Bislang bilden die Aktien-ETFs der UBS überwiegend nur MSCI-Indizes ab. Auch Rohstoff ETFs sollen verstärkt emittiert werden.
Die Mehrzahl der Neuemissionen werden jedoch im Anleihebereich kommen. Hier sollen neben Staats- auch vielfach Unternehmensanleihen auf den Markt gebracht werden.
Als Novum wollen die UBS-Banker auch verstärkt auch Produkte anbieten, welche nicht in die Indexpapiere investieren, sondern die Wertentwicklung des jeweiligen Index über Swap-Geschäfte von anderen Marktteilnehmern erhalten.

Hebel-ETFs sollen nicht emittiert werden. Short ETFs stehen hingegen schon auf der Agenda.

Die UBS ist über ihre Sparte UBS Global Asset Management aktuell der zehntgrößte europäische ETF-Anbieter, gemessen am verwalteten Vermögen von knapp 3 Milliarden Euro. Das Institut bietet seit 2001 bereits ETFs an. Bislang ist die Produktpalette mit 27 Fonds, von denen 17 an der Frankfurter Börse gelistet sind, im Vergleich zu den Wettbewerbern dürftig. Die deutsche Angebotspalette beschränkt sich bislang auf Aktien-ETFs.

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